Die DGS GmbH informiert im Ratgeber „Im Alter daheim“ über altersgerechtes Wohnen

„Im Alter daheim“ – DGS informiert über altersgerechtes Wohnen

Selbstbestimmtes Wohnen im Alter: Für viele Menschen ist es ein großer Wunsch, ihre Eigenständigkeit auch im hohen Alter beizubehalten. Vollständig selbstbestimmt bleiben jedoch die wenigsten Menschen im Alter, denn früher oder später ist der Alltag der meisten Senioren von eingeschränkter Mobilität bestimmt.

Altersgerechtes Wohnen in Deutschland

Der demographische Wandel hat die Gesellschaft in Deutschland zwar zum Umdenken in puncto Pflege und häusliche Betreuung gebracht, altersgerechtes Wohnen ist in Deutschland jedoch nur bedingt möglich. Angesichts der wachsenden Zahlen von Senioren, Kranken und Pflegebedürftigen reicht der aktuelle Stand an professionellen Pflegekräften, Zimmern in Seniorenheimen oder Seniorenwohnungen noch lange nicht aus, um auch in Zukunft allen Senioren ein würdevolles Wohnen zu sichern. Aus diesem Grund hat es sich die Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung in Zusammenarbeit mit dem DGS Verein e.V. zur Aufgabe gemacht, Menschen rechtzeitig über das Leben, die Einschränkungen und die Möglichkeiten im Alter zu informieren.

Es gibt eine Vielzahl von Überlegungen, die – wenn sie frühzeitig angestellt werden – ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter möglich machen. Aktuelle Studien zeigen unter anderem, dass altersgerechtes Wohnen durch moderne Technik vereinfacht wird. Dazu zählen nicht nur bekannte Hilfsmittel wie Treppenlifter oder Küchenhelfer, sondern auch der Hausnotruf, der im Notfall für eine schnelle medizinische Behandlung sorgt. Viele Senioren denken an diese Hilfsmittel allerdings erst, wenn der Ernstfall bereits eingetreten ist. Die DGS arbeitet durch frühzeitige Aufklärung und Beratung aber daran, dass sich Senioren ausführlich und rechtzeitig über altersgerechtes Wohnen, die Möglichkeiten der Wohnraumanpassung und der technischen Zusatzausstattung, wie den Hausnotruf, informieren. Dann müssen sie nicht im Ernstfall eine kurzfristige Entscheidung treffen oder mit Behinderungen leben, die man bei schneller Hilfe hätte vermeiden können.

Neben dem Hausnotruf und anderen technischer Erneuerungen sollten Senioren sich auch ausführlich mit dem Thema „Altersgerechtes Badezimmer“ auseinandersetzen. Denn oft sind die Badezimmer nicht seniorengerecht ausgebaut, so dass noch im Alter ein Umbau stattfinden muss oder - im schlimmsten Fall - Dusche und WC ohne fremde Hilfe nicht benutzt werden können.

Im Magazin „Im Alter Daheim“ der DGS finden Senioren ausführliche Informationen zum Thema altersgerechtes Wohnen. Der Seniorenratgeber erscheint vierteljährlich und bereitet unterschiedliche Aspekte über ein selbstbestimmtes Wohnen im Alter auf.