DEUTSCHLAND aktuell - Nr. 1 | 2015

Deutschland aktuell tl_files/dgs-seniorenberatung.com/1x1_weiss.gif Titelthema der neuen Ausgabe von Deutschland aktuell, dem Informationsmedium der Bundesregierung, ist die Digitale Agenda. Wie kommt sie in unserem Alltag an? Dies wird u.a. mit einem Beispiel aus dem Beratungsalltag der DGS Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung aufgezeigt, bei dem es um das Förderprogramm "Altersgerecht umbauen - Leben ohne Hindernisse" geht. Bis 2018 stellt der Bund dafür 54 Millionen Euro bereit. Eine Studie des Bundesbauministeriums besagt: Schon wenn nur 15 Prozent der Pflegebedürftigen nicht in Heime umziehen müssen, weil ihre Wohnungen altersgerecht sind, entlastet das die Sozialsysteme um drei Milliarden Euro.

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26.03.2016

Herr R. aus Köln möchte so lange wie möglich zu Hause wohnen bleiben. Er selbst sitzt im Rollstuhl und ist auf sich allein gestellt. Als die DGS Seniorenberaterin mit ihm über seine Situation spricht, erfährt sie, dass Herr R. große Schwierigkeiten hat, sich im Bad selbstständig versorgen zu können. Die Toilette ist zu niedrig und für ihn zu wackelig. Er hat Angst zu stürzen und nicht mehr selbst auf die Beine zu kommen. Die Seniorenberaterin erkannte das Risiko und leitete das Anliegen an das Fallmanagement für den Bereich Wohnraumanpassung weiter. Innerhalb kurzer Zeit wurde ein Austausch der Toilette in die Wege geleitet. Auch die Absprachen und Formalitäten mit der Pflegekasse zur finanziellen Unterstützung sowie die Unterbringung von Herrn R. in einer Kurzzeitpflege-Einrichtung organisierte die DGS.

12.04.2016

Ein DGS Seniorenberater besuchte Familie K. für ein kostenfreies Beratungsgespräch. In der Beratung stellt sich heraus, dass Herr und Frau K. jeweils eine Pflegestufe besitzen und beide Schwierigkeiten haben, die Treppe im Haus alleine zu bewältigen. Sie spielen schon länger mit dem Gedanken, sich einen Treppenlift anzuschaffen. Ein wichtiger Punkt ist aber die Finanzierung. Da bei beiden Ehepartnern eine Pflegestufe vorliegt, haben sie einen Anspruch auf einen Zuschuss von insgesamt 8.000 € von der Pflegekasse. Das war dem Ehepaar gar nicht bewusst! So war die große finanzielle Hürde genommen und dem Einbau eines Treppenlifts stand nichts mehr im Wege.

Der Seniorenberater begleitete die Familie und den gesamten Prozess des Einbaus, sodass Familie K. bei Unsicherheiten immer einen Ansprechpartner hatte. Seit Mitte Februar diesen Jahres bewältigt das Ehepaar jetzt wieder sicher die steile Treppe mit dem neuen Hilfsmittel.

25.04.2016

Frau H. lebt schon über 20 Jahre in ihrem schönen Haus in Köln und wünscht sich, so lange wie möglich hier zu wohnen. Doch zunehmend treten gesundheitliche Beschwerden auf. Sie hat große Schmerzen in den Knien und fühlt sich unsicher, den viel zu hohen Einstieg in ihre Dusche zu bewältigen. Als die DGS Seniorenberaterin ihr in einer ausführlichen Wohnraumberatung die verschiedenen Möglichkeiten einer altersgerechten Anpassung des Badezimmers vorstellte, entscheidet sie sich zuerst für einen Badewannenlift. Dann überlegt sie es sich nach ein paar Tagen aber doch anders. Sie möchte viel lieber endlich wieder unter ihrer Dusche stehen. Ein Handwerkskoordinator besuchte Frau H. und verspricht ihr, dass der Umbau so schnell wie möglich gemacht wird und sie auch möglichst wenig belasten wird. Bereits 2 Wochen später kann Frau H. wieder ihre geliebte Dusche betreten. Sie ist so froh, dass sie sich doch noch für den Umbau entschieden hat.

02.05.2016

Familie W., lebt schon viele Jahre in ihrem eigenen Haus, das sie sich sehr liebevoll hergerichtet haben. Als der örtliche DGS Seniorenberater das rüstige Paar besucht, wird er sofort gefragt. „Wir möchten in diesem Haus alt werden und noch lange hier wohnen. Was können wir tun, damit das auch klappt? Noch sind wir beide ziemlich fit, obwohl wir jetzt schon merken, dass es im Badezimmer schwierig wird.“ Der DGS Seniorenberater ließ sich das Bad zeigen und registrierte gleich, dass die Toilette viel zu tief angebracht ist, der Einstieg in die Dusche sehr hoch und die Öffnung der Duschtüre sehr schmal ist. Die Badewanne wird gar nicht benutzt, nimmt aber sehr viel Platz ein. Der Seniorenberater organisierte die Planung für ein altengerechtes Badezimmer und auch die Kostenbeteiligung der Pflegekasse in Höhe von 4.000 €. Danach konnte der Umbau beginnen. 2 Wochen später war das neue Bad fertig. Familie W. ist sehr dankbar dafür, dass der Auszug aus ihrem Haus nun hoffentlich weit in die Ferne gerückt ist.

Sicher und sorglos älter werden mit der DGS Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung GmbH

Die Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung unterstützt Sie, damit Sie Ihre Selbständigkeit im Alter erhalten und so lange wie möglich selbstbestimmt in Ihrer vertrauten Umgebung leben können.  Im Rahmen der DGS Fachberatung in den Bereichen Wohnraumanpassung, Sicherheit, Alltagsunterstützung und Hilfsmittel suchen und organisieren wir auf Wunsch die in der individuellen Lebenssituation benötigte Unterstützung und Hilfe. Damit Sie Ihr selbständiges Leben auch im Alter wie gewohnt weiterführen können.

Um Zuhause alt werden zu können, ist eine frühzeitige Beratung und Unterstützung der DGS Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung wichtig. In akuten Situationen wird immer wieder festgestellt, dass nicht richtig vorgesorgt wurde, um im Alter mit fachlich organisierter Hilfe die Situationen zu erleichtern, die ein alter Mensch nicht mehr sicher und selbständig lösen kann.

Daher möchten wir Ihnen die Fachberatung der DGS Deutsche Gesellschaft für Seniorenberatung auf den folgenden Seiten detailliert vorstellen.